Infobereich der Alpenklinik Santa Maria

 

Klinik Wiki / FAQ

Kilo - Killer - Training

Viele unserer Patienten mit atopischen Erkrankungen tragen eine zusätzliche Last: Übergewicht oder sogar schweres Übergewicht (Adipositas). Das ist nicht verwunderlich, beträgt doch der Anteil übergewichtiger Schulkinder in Deutschland bis zu 20% , bei steigender Tendenz. Für diese Entwicklung gibt es eine Vielzahl von Erklärungen - höherer Fettanteil in der Nahrung, weniger Bewegung - oder chronische Erkrankungen, welche einem die Lust am Sport verleiden.

Dies ist oft der Fall bei unseren Patienten: Beeinträchtigt durch ein bis dato nicht optimal behandeltes Asthma bronchiale, meiden viele Kinder körperliche Belastungen wie z. B. Sport. Wissenschaftler vermuten sogar einen physiologischen Zusammenhang zwischen den sog. "atopischen Erkrankungen" (Asthma, Neurodermitis) und dem krankhaften Übergewicht. Das Resultat ist eine nicht ausgewogene Energiebilanz gefolgt von einer stetigen Gewichtszunahme Da dieses Übergewicht nicht nur eine beträchtliche psycho-soziale Belastung für den Patienten darstellt, sondern auch die Ausbildung weiterer Folgeerkrankungen (Diabetes mellitus, Herz-/Kreislauferkrankungen, u.a.) unterstützt, muss möglichst früh im Kindesalter Abhilfe geschaffen werden.

In Santa Maria bieten wir die ersten Schritte in Richtung auf ein "normalgewichtiges", gesundes Leben an.

Unser Therapiekonzept für übergewichtige Patienten steht auf vier Beinen:

  • mehr Bewegung Bewegung bei Übergewicht unter Anleitung
  • vollwertige, aber fettreduzierte Kost "In Santa Maria bringen wir den überflüssigen Speckgürtel zum Abschmelzen!"
  • die Adipositas-Schulung "Kilo-Killer-Training" Adipositasschulung
  • Diätkochen unter Anleitung einer Diätassistentin Diätkochen bei Übergewicht unter Anleitung

Die Patienten lassen ihre ersten Kilos in Santa Maria zurück und nehmen dafür viele wissenswerte Informationen und Fertigkeiten für ein zukünftig "leichteres" Leben mit nach Hause. Weitere Fachinformationen finden Sie unter www.a-g-a.de .

 

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Allergien haben sich zu einem großen Gesundheitsproblem entwickelt: Sie gehören heute zu den häufigsten Erkrankungen im Kindesalter, mit steigender Tendenz.

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Allergien sind eine Überreaktion des Körpers auf Substanzen, die er fälschlicherweise für schädlich hält. Vor der Therapie muss daher die exakte Diagnose stehen: Auf welche Substanzen reagiert der Körper allergisch?

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Für diese Tests sind die Rahmenbedingungen bei uns ausgezeichnet: Die reine Bergluft, in der es keine Hausstaubmilben sowie kaum Blütenpollen und Schimmelpilzsporen gibt, bietet die optimale Vorraussetzung dafür, dass die Patienten von Allergieauslösern verschont werden.

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Wenn die Auslöser bekannt sind, gibt es verschiedene Wege. Ein erster Schritt wird sein, dem auslösenden Stoff überall aus dem Weg zu gehen. Weitere Schritte wie etwa die Behandlung mit Medikamenten, die Kräftigung durch Sport und Bewegung oder die Hyposensibilisierung können folgen, wenn sie Erfolg versprechen.

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Einen Überblick über Anträge und Formulare können Sie hier im Download-Bereich einsehen!

 

Die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter ist Asthma. Und Asthma entsteht, wenn die Atemwege, die Bronchien, entzündet sind und dadurch eng werden: Weniger Luft kann hindurch, der Patient "kriegt keine Luft mehr", leidet unter Atemnot. Das kann viele Gründe haben: Allergien, körperliche Belastung oder etwa Luftwegsinfekte.

Hier in Oberjoch können wir der Ursache für das Asthma nachspüren und, wenn wir sie gefunden haben, etwas dagegen tun: Ein Allergietest zeigt, auf welche Stoffe unsere jungen Patienten allergisch sind. Und wir erstellen für jeden Patienten ein individuell abgestimmtes Sport-Aufbautraining, damit die Kinder nicht schon bei geringer Anstrengung Asthma bekommen und widerstandsfähiger werden.

 

Für die Familienmitglieder unserer Patienten besteht die Möglichkeit, als weitere Begleitperson in unserer Alpenklinik aufgenommen zu werden. Falls Sie diesen Wunsch haben, wenden Sie sich bitte an unsere Bettendisposition unter 08324/78-112.

Folgende Fremdenverkehrsbetriebe bieten in Partnerschaft mit der Alpenklinik Santa Maria Gästezimmer an:

 

"Kur- und Sporthotel" Bad Hindelang

Zillenbachstr. 50 87541 Bad Hindelang 08324/984-0 www.ksh-hindelang.de

"Alpenhotel Oberjoch Familienhotel"

Am Prinzenwald 3 87541 Oberjoch 08324/709-0 www.alpenhotel-oberjoch.de

"Hotel Alpengasthof Löwen" Familie Brutscher

Passstraße 17 87541 Oberjoch 08324/9730 www.loewen-oberjoch.de

"Du-Familotel Krone"

Sorgschrofenstr. 2 87541 Unteroch 08324/982010 www.krone-unterjoch.de

Ferienhaus "Am Dorfgarten"

Thomas Heckelmiller Paßstr. 16 87541 Oberjoch 08324/7399 www.haus-am-dorfgarten.de

"Ferienwohnungen Hannes Dornacher"

Bad Oberdorfer Str. 7 87541 Bad Hindelang 08324/9316-0 www.hannes-dornacher.de

"Pension Hotel Familie Heckelmiller"

Ornachstr. 8 87541 Oberjoch 08324/982030 www.heckelmiller.de

"Ferienwohnungen Heckelmiller"

Haselschwande 5 87541 Oberjoch 08324/7678 www.haus-ornach.de

"Haus Kühgund"

Moorstraße 1 87541 Oberjoch 08324/7759

"Ferienwohnungen und Wellness Gertrud Weishaupt"

Moorstraße 2 87541 Oberjoch 08324/7246 www.landhaus-gertrud-oberjoch.de

Ferienwohnungen "Beim Vogt"

Gundstraße 2a 87541 Oberjoch 08324/7123 www.beimvogt-oberjoch.de

"Haus Petra" Familie Petra und Klaus Schmid

Gundstraße 2 87541 Oberjoch 08324/7217 www.haus-petra.de

"Bergidylle Mattlihaus"

Iselerstr. 28 87541 Oberjoch 08324/9802-0 www.mattlihaus.info

"Ferienwohnungen Lothar Blumthaler"

Haselchwande 8b 87541 Oberjoch 08324/7270 www.haus-blumthaler.de

Haus "Schönblick" Familie Weber

Iselerstraße 87541 Oberjoch 08324/9804-0 www.schoenblick.de

"Landhaus Hubert's Hüs"

Haselschwande 11 87541 Oberjoch 08324/98020 www.huberts-hues.de

Landhaus "Thomma" Familie Thomma

Ornachstraße 16 87541 Oberjoch 08324/90195 www.landhausthomma.de

"Landhaus Hosp"

Passtraße 12 87541 Oberjoch 08324/7595 www.landhaushosp.de

Pension "Hubertushof"

Alpenstr. 24 87541 Bad Hindelang 08324/953551 www.hubertushof-hindelang.de

"Haus Einstein"

Haselschwande 10 87541 Oberjoch 08324/7617 www.die3-oberjoch.de

"Zum Alten Senn"

Salzgasse 2 87541 Oberjoch 08324/7715 www.zumaltensenn.de

"Haus Hindelang"

Moorstraße 4 87541 Oberjoch 08324/7138

 

Gerne können Sie sich einen persönlichen Eindruck von der Alpenklinik Santa Maria verschaffen.
Bitte vereinbaren Sie eine individuelle Hausführung.

Wir werden uns bemühen, Ihren Wunschtermin zu realisieren.

 

"Wie ist denn die Alpenklinik so?" Das fragen sich bestimmt viele Menschen, die noch nicht dort waren. 
Sie können viel über die Alpenklinik auf der Website erfahren.
Wir laden Sie aber auch ein zu lesen, was andere über die Alpenklinik zu berichten wissen. Mehr lesen Sie z.B. hier .... (bitte anklicken)

 

Besuchen Sie die Seite der Marktgemeinde Bad Hindelang.

 

Image Hausstaubmilben sind winzig klein und leben überall dort, wo Menschen leben. Die einzige Ausnahme: Sie können ab etwa 1000 Metern Höhe nicht mehr überleben. So konnte das Institut für Parasitologie der Universität Zürich uns bescheinigen: 0 Milben pro Gramm Hausstaub in Oberjoch!

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Die Ausscheidungen der Hausstaubmilben sind die stärksten Allergieauslöser überhaupt. Für Allergiker ist es da ein großer Vorteil, wenn sie in die Berge fahren können: Ohne diese Allergieauslöser können viele Menschen zum erstenmal seit Jahren wieder durchschlafen, kann sich der Körper erholen und Kraft tanken.

Image Ähnlich ist es mit den Blütenpollen und Schimmelpilzsporen: Beides kommt in der Höhenluft hier in Oberjoch kaum vor, wie Untersuchungen unabhängiger Gutachter zeigen. Durch die Hochtallage haben wir vom Herbst bis weit ins Frühjahr hinein absolut keine Pollen. Dies ist im Frühjahr ein besonderer Vorteil, wenn im Flachland bereits alles blüht. Das heißt aber nicht, dass hier schlechtes Wetter wäre: Hier pfeift zwar der Wind manchmal, doch Oberjoch liegt über dem Nebel!

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Ergänzt wird dies durch die nachgewiesene erstklassige Luftqualität im Kurgebiet der Marktgemeinde Bad Hindelang mit ihrem Ortsteil Oberjoch.

 

Hautkrankheiten können sehr quälend sein - eine überempfindliche Haut, ständiger Juckreiz, massive Krankheitsschübe.

Gerade die Neurodermitis tritt meist schon im Säuglingsalter auf und ist, bei aller medizinischer Kunst, derzeit nicht wirklich heilbar. Dennoch kann ein Aufenthalt in unserer Klinik eine deutliche Verbesserung der Lebenssituation des jungen Patienten bringen: wenn etwa in der allergen- und schadstoffarmen Luft Krankheitsschübe ausbleiben und sich so der Körper erholt und kräftigt.

Möglicherweise werden durch Allergietests die Stoffe herausgefunden, die Krankheitsschübe auslösen. Häufig gelingt es durch die Behandlung in unserer Klinik, dass das Kind nachher zu Hause durchschläft und so auch die Lebenssituation der Eltern spürbar bessert.

Endlich nicht mehr kratzen und jucken: da geht es ihr gleich viel besser. Da werden die Jungs in der Disco nachher aber Augen machen!

Mehr Informationen zur Neurodermitis finden sich bei jucknix.de - Das Neurodermitis Portal.

 

Das Integrative Therapie-Modell der Klinik Santa Maria aus pädagogischer Sicht

I. Ausgangssituation der Kinder und Jugendlichen vor einer Heilmaßnahme

II. Folgerungen für das pädagogische Handeln während der Heilmaßnahme

III. Freizeittherapeutische und psychotherapautische Interventionen

 

I. Ausgangssituation der Kinder und Jugendlichen vor einer Heilmaßnahme

Bei einer Auswertung der Ausgangssituation der Kinder und Jugendlichen vor Beginn einer Heilmaßnahme sind eine Reihe von Parallelen zu beobachten, die nachfolgend kurz aufgeführt sind:

Nahezu allen Heilmaßnahmen voran steht der Versuch der Eltern, die aufgetretene Krankheit ihres Kindes am Heimatort durch ambulante Maßnahmen in den Griff zu bekommen. Im Laufe der Monate und Jahre summiert sich die Anzahl der Arztbesuche und in vielen Fällen auch der Krankenhausaufenthalte am Heimatort. Erst die späte - teilweise oft auch zu späte - Erkenntnis, daß alle diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg zeigen, führen letzlich zur Beantragung einer Rehabilitationsmahnahme.

Aus psychologischer Sicht sind diese vergeblichen Bemühungen stets mit einschneidenden Frustrationserlebnissen verbunden, die wiederum nicht ohne Einfluss auf das weitere körperliche und seelische Wohlbefinden des Kindes bleiben. Hier wird die Wechselbeziehung zwischen Krankheit und den Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden deutlich.

Die zunehmende chronische Erkrankung stellt gerade für junge Menschen eine starke psychische Belastung dar, was sich wiederum negativ auf den Verlauf der Erkrankungen auswirkt. Der überholte und dennoch häufig anzutreffende Diskussionsansatz, dass Asthma "psychisch bedingt" sei, unterstellt einen einseitigen Kausalzusammenhang und übersieht deshalb den eigentlichen Charakter dieser Wechselbeziehung.

Kinder und Jugendliche durchlaufen naturgemäß verschiedene Entwicklungsphasen, die für das weitere Leben von entscheidender Bedeutung sind. Asthma bronchiale sowie ein Ekzem mit Rückfallsneigung empfinden sie als hartnäckiges und lästiges Übel, das sich nicht abschütteln läßt.

Kinder und insbesondere Jugendliche haben ein hohes Maß Akzeptanzbedürfnis insbesondere bei Gleichaltrigen. Sie neigen deshalb häufig zum Überspielen der Krankheitssymptome wie z.B eine auftretende Atemnot. Die Folge davon ist, dass sich Jugendliche selbst gefährden, indem sie ihre reduzierte Leistungsfähigkeit falsch einschätzen.

Eine andere Gefährdung ergibt sich für Kinder und Jugendliche durch vorhandene Minderwertigkeitsgefühle aufgrund eines starken Hautekzems. Hier besteht die Gefahr, dass sie sich von Gleichaltrigen völlig abkapseln und zunehmend zu Außenseitern in der Schulklasse oder der Freizeitclique werden. Die Konfliktsituation, der sich Jugendliche nun ausgesetzt sehen, ist aus ihrer subjektiven Wahrnehmung heraus von größter Bedeutung.

Nimmt ein Jugendlicher z.B. an einer Party oder einem Disco-Besuch teil, setzt er sich hierdurch möglicherweise einer lebensbedrohlichen Gefährdung durch schlechte Atemluft und insbesondere durch den unvermeidlichen Zigarettenrauch aus. Schlägt er jedoch die Einladung aus und meidet dadurch den Kontakt zu Gleichaltrigen, verliert er ein hohes Maß an Lebensqualität.

Die gleiche Situation besteht auch im schulischen Bereich. Das Bedürfnis nach schulischem bzw. sportlichem Erfolg steht einer deutlichen Leistungsminderung gegenüber. Das Selbstwertgefühl eines Schülers hängt u.a. von seiner Leistungsfähigkeit ab. Auch das Wissen um die Tatsache, dass er möglicherweise aufgrund seiner Begabung in der Lage wäre, erheblich bessere schulische Leistungen zu erbringen, wenn der Körper nur mitspielen würde, muß psychisch verarbeitet werden.

Fast alle Eltern, deren Kinder über einen längeren Zeitraum an Asthma bronchiale leiden, neigen dazu, die Kinder zu überbehüten. Ursache hierfür ist der verständliche und häufig unbewußt ablaufende Versuch, krankheitsbedingte Defizite des Kindes durch eigene Aktivitäten auszugleichen. Die Folge davon ist in vielen Fällen, dass die Kinder lernen, in schwierigen Situationen die Verantwortung an die Eltern abzugeben. Darüber hinaus sind sie wenig kompromissfähig und weisen damit in einer Gruppe mit Gleichaltrigen Defizite im Sozialverhalten auf, die ihre Gruppenfähigkeit beeinträchtigen.

 

II. Folgerungen für das pädagogische Handeln während der Heilmaßnahme

Im Gegensatz zu der Situation am Heimatort ist es während eier Heilmaßnahme "normal", krank zu sein. Da alle Kinder und Jugendlichen vergleichbare Krankheiten haben, ist es überflüssig, diese zu verheimlichen oder zu überspielen.

Aus Sicht der Kinder stehen neben der zentralen Bedeutung der medizinischen Untersuchungen und Rehabilitationsmaßnahmen während des Aufenthaltes in Santa Maria Gruppenaktivitäten und Freizeitangebote im Vordergrund. Dieser Charakter einer Art "Ferienfreizeitmaßnahme" in Verbindung mit einer optimalen medizinischen Versorqung ermoglicht im Gegensatz zu einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus am Heimatort, dass keine ständige Fixierung auf die eigene Krankheit gegeben ist.

Kinder und Jugendliche spielen, basteln, singen, wandern schwimmen u.v.a., ohne dass ihr Asthma oder ihr Ekzem eine vordergründige Bedeutung hat. Die Krankheit ist da, und das Kind lernt, mit ihr zu leben, ohne sie zu verdrängen.

Bei dem Therapieansatz unserer Klinik sind alle Faktoren von Bedeutung, die dem Kind oder dem Jugedlichen helfen, neben der körperlichen Rehabilitation sein psychisches Gleichgewicht wieder zu erlangen.

Hierzu gehören:

Alle Formen der Wissensvermittlung im Rahmen unserer umfangreichen Schulungen zur kognitiven Verarbeitug der Erkrankung. Informationen über das Krankheitsbild, über allergieauslösende Faktoren, über die potentielle Gefährdung des Rauchens insbesondere beim Vorliegen einer "Überregbarkeit" der Lunge.

Weiterhin zählen hierzu eine individuelle Ernährungsberatung bis hin zur Zubereitung spezieller Allergie-Essen in einer Lehrküche unter Anleitung von Diätassistentinnen.

Alle Formen der körperlichen Betätigung in der Kombination zwischen sportlichen Aktivitäten, Entspannungstraining und Atemübungen. Von großer Bedeutung ist hier der Abbau von konditionierten Reaktionen des Körpers, da gelernt wurde, dass bei sportlicher Betätigung mit asthmatischen Beschwerden gerechnet werden muss. Dies wird erreicht durch schrittweises Herantasten an die eigenen Leistungsgrenzen in Verbindung mit einem zunehmenden Vertrauen in den Schutz der verordneten Medikamente. Der Abbau dieser Ängste wirkt sich nachweislich positiv auf den weiteren Verlauf der gesundheitlichen Rehabilitation aus.

Bei Jugendlichen ist die richtige Berufswahl von existentieller Bedeutung. In vielen Fällen wird bei der Berufswahl das Krankheitbild eines Jugendlichen nicht oder nur unzureichend berücksichtigt. Die Folge sind schwerwiegende soziale Konflikte, wenn sich nach Jahren der Ausbildung herausstellt, dass ein erlernter Beruf nicht weiter ausgeübt werden kann.

Wir bieten deshalb während der Heilmaßnahme eine gezielte indikationsbezogene Berufsberatung in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt an. Auf diesem Wege wurde bei zahlreichen Jugendlichen eine falsche Weichenstellung für das spätere Berufsleben vermieden.

 

III. Freizeittherapeutische und psychotherapautische Interventionen

Die Freizeitrehabilitation läuft hierbei in unserer Klink auf zwei verschiedenen Ebenen ab:

Zunächst wird ein pathologisches, d.h. krankheitserhaltendes Freizeitverhalten abgebaut. Hierunter fallen alle Aktivitäten, die den Krankheitsverlauf des Patienten in irgendeiner Weise beeinträchtigen. Hierzu zählt insbesondere das Rauchen bei Asthmatikern sowie eine falsche Ernährung bei Patienten mit Lebensmittelallergien.

Parallel hierzu wird in Trainingsgruppen sowie in Diätgruppen erlernt, welche Alternativen im Freizeitverhalten sich bei den Jugendlichen anbieten.

Die in unserem Hause durchgeführten Aktivitäten unter der Anleitung von geschulten Sozialpädagogen und Erziehern sind so umfangreich, dass sie hier nur stichwortartig aufgezählt werden können. Im einzelnen handelt es sich z.B. um Erlebniswanderungen in die Allgäuer Bergwelt, Tagesausflüge mit den hauseigenen Mountain-Bikes, Rafting, Klettern, Ski-Langlauf sowie Ski Alpin, Tanzkurse für Jugendliche, Selbstverteidigungskurse für Anfänger, Töpfern, Seidenmalerei und vieles andere.

Der entscheidende Aspekt ist hierbei, dass in jedem Einzelfall die Sozialpädagogen und Gruppenbetreuer die psychosoziale Situation der Patienten einbeziehen und in Verbindung mit der ärztlichen Untersuchung über die körperliche Belastbarkeit des Jugendlichen Ziel und Umfang der flankierenden freizeittherapeutischen Maßnahmen festlegen.

 

Die Sophie-Scholl-Schule ist ein staatlich genehmigtes, jahrgangs-, klassen-, schulart-, fächer- und bundeslandübergreifendes Förderzentrum und eine Schule für Kranke. Die Schüler/innen besuchen unsere Schule während ihres Rehabilitationsaufenthaltes. Zusätzlich absolvieren sogenannte Langzeitschüler/innen hier ihre reguläre Schulbesuchszeit.

Die 2010 als Hauptpreisträger des Deutschen Schulpreises ausgezeichnete Sophie-Scholl-Schule stellt sich der Herausforderung, dem Lernen auf „höchstem Niveau“ Flügel zu verleihen: für nähere Informationen bitte  hier klicken >>

 

Langzeitwohngruppe für Jugendliche, welche sich im Rahmen der Eingliederungshilfe oder der Jugendhilfe in Santa Maria aufhalten

In Ergänzung der medizinischen Rehabilitation gibt es an der Alpenklinik Santa Maria eine Wohngruppe für Langzeitpatienten. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Schüler, welche aufgrund der Schwere der chronischen Erkrankung in ihrer normalen Entwicklung eingeschränkt sind und bei denen deshalb im heimatlichen Umfeld erhebliche Probleme auftreten. Die Schwierigkeiten erstrecken sich auf das gesamte soziale Umfeld wie die Leistungsfähigkeit in der Schule, die Integration im persönlichen Freundeskreis mit Gleichaltrigen oder die familiäre Situation.

Die Betreuung dieser Langzeitpatienten erfolgt unabhängig von der medizinischen Rehabilitation in einer eigenen Wohngruppe, genannt „Igel“ www.santa-maria.de/de/igel.html Die Unterbringung erfolgt in einem separaten und familiär eingerichteten Wohnbereich, der „Villa Bergblick“.

Die Alpenklinik Santa Maria verfügt für diese Langzeitwohngruppe über eine Betriebserlaubnis der Regierung von Schwaben nach § 45 SGB VIII des Sozialgesetzbuches. Das Konzept sowie die Vergütungsvereinbarung mit dem Bezirk Schwaben können gerne bei der Leitung der Klinik angefordert werden.

 

Bei der Erstellung des Speiseplanes berücksichtigen wir regionale Produkte und  Einflüsse, welche wir in eine internationale Auswahl an Gerichten einfließen lassen.
Dabei werden alle Formen von Nahrungsmittelallergien bzw. Nahrungsmittelunverträglichkeiten im hohen Maße berücksichtigt.
Den aktuellen Icon speiseplan.pdf sehen sie hier.

 

Diese Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendliche, welche im Umfeld landwirtschaftlicher Betriebe aufwachsen.
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Das Programm ist in Zusammenarbeit zwischen der Klinik Santa Maria und der LSV Niederbayern/Oberpfalz und Schwaben entwickelt worden.

LSV Landwirtschaftliche Sozialversicherung Das Therapieangebot ist speziell auf die Bedürfnisse von Kinder und Jugendlichen aus der Landwirtschaft abgestimmt.

Die Maßnahme dauert 3-4 Wochen. - Die Kosten trägt die zuständige LSV! Andere Termine sind in Absprache mit der Klinik jederzeit möglich. Wenden Sie sich bitte an
Frau Hollerweger
Telefon (08324) 78-112
Telefax (08324) 78-101
E-Mail: Info@Santa-Maria.de

Lesen Sie auch unseren Informationsflyer.

 

 

 

Die Verwaltung ist die Anlaufstelle für unsere Patienten, deren Eltern sowie die Kostenträger und die verschiedensten medizinischen und psychologischen Dienste.

In der Verwaltung der Alpenklinik Santa Maria erhalten Sie gerne alle gewünschten Informationen, unter anderem:

  • zu den Kostenträgern einer medizinischen Rehabilitation
  • zu Pflegesätzen
  • zur Qualitätssicherung

Hier können Sie unseren Hausprospekt direkt anfordern und Ihre Fragen direkt an uns richten.

Ihre persönlichen Ansprechpartner stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Wir informieren Sie gerne darüber, welche Kostenträger in Frage kommen und wo der Antrag gestellt werden sollte.

Generell belegen uns sämtliche Kostenträger wie folgt:

  • Rentenversicherungsträger Deutsche Rentenversicherung Bund, DRV der einzelnen Länder, Seekasse, Bundesbahn-Versicherungsgesellschaft, Bundesknappschaft, LAK´s nach § 31.4 SGB VI und § 9 ff SGB VI.
  • Krankenkassen: Gesetzliche Krankenversicherung wie AOK, TK, DAK, KKH, GEK, BKK; IKK, nach § 40.2 SGB V.

Unsere Alpenklinik ist beihilfefähig. Aus diesem Grund übernehmen sämtliche Beihilfeversicherungen der Länder und des Bundes entsprechend ihrer Satzungen die Kostenanteile an einer Gesundheitsmaßnahme.

Haben Versicherte bei einer Privaten Krankenversicherung -PKV- entsprechende Versicherungen für die in unserem Haus möglichen Gesundheitsmaßnahmen (Rehabilitationsmaßnahmen, Krankenhausbehandlungen und Maßnahmen in Vorsorgeeinrichtungen) abgeschlossen, so ist auch die entsprechende Möglichkeit in unserer Klinik gegeben.

Die Pflegesätze unserer Klinik werden mit der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Krankenkassen und dem federführenden Rentenversicherungsträger für unsere Klinik (DRV Schwaben) vereinbart.
Der aktuelle Pflegesatz beträgt ab dem 01.01.2011
für Reha-Patienten 123,20€ und für Begleitpersonen 63,61€.

Die Qualitätssicherung ist ein großes Anliegen unserer Klinik. Die Alpenklinik Santa Maria ist in allen Bereichen nach DIN ISO 9001:2000 zertifiziert.

 

Zuerst bestätigt Ihr Arzt (Haus- oder Facharzt am Heimatort) die Notwendigkeit einer medizinischen Heilmaßnahme. Durch den Arzt wird bei dem zuständigen Kostenträger wie zum Beispiel der Deutschen Rentenversicherung Bund (frühere BfA), die DRV der Länder (frühere LVA’s) oder Ihrer Krankenkasse ein Antrag gestellt.

Beachten Sie bei der Antragstellung bitte, dass Sie ein sogenanntes „Wunsch- und Wahlrecht“ haben (festgelegt im § 9 SGB IX). Sie bzw. Ihr Arzt können somit bereits bei der Antragstellung darauf hinweisen, dass die Heilmaßnahme in der Alpenklinik Santa Maria Oberjoch durchgeführt werden soll. Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind nach Santa Maria fahren soll, dann speichern Sie bitte das beiliegende Antragsformular auf Ihrem PC und drucken es aus. Damit kann Ihr Arzt die Heilmaßnahme beantragen.

Antragsformulare der Deutschen Rentenversicherung:

Icon G2401_Antrag-Kinderreha.pdf

Icon G0200_Selbstauskuftsbogen

Icon G1206_Honorarabrechnung.pdf

 

Heiteres und Hintergründiges rund um die Alpenklinik Santa Maria:

"Wurde Maria Scholl wirklich in diesem Raum ermordet?"

Eine Gruppenbetreuerin wurde gefragt, ob denn Maria Scholl wirklich in diesem Raum ermordet wurde. Die Betreuerin fragt: Wen meinen Sie? Um welchen Raum geht es? Daraufhin antwortet die Begleitperson: Na sie wissen schon, in der Schule, der Raum für Maria Scholl, ist sie denn da gestorben? Die Betreuerin fragte, Sie meinen den Sophie-Scholl-Dokumentationsraum? Ja genau, den Raum eben, ist sie da gestorben? Dann wurde der Betreuerin klar, was los war und sie erklärte die Geschiche, die es mit der Weißen Rose und Sophie Scholl auf sich hat, und dass Sophie Scholl nicht in Oberjoch gestorben ist, sondern die Schule diesen Dokumentationsraum eingerichtet hat, damit man weiß, warum sich die Schule nach Sophie Scholl benannt hat.

"Sollen meine Kinder Badekleidung mitbringen?"

Am Vortrag des Patroziniumsfeier erklärt ein Lehrer, das seine Klasse am nächsten Tag das Auffangbecken für alle nicht an der Feier beteiligten Schüler sein werde. Daraufhin fragt eine Mutter: "Sollen meine Kinder dann Badekleidung mit in die Schule bringen?"

"Wo geht's denn hier zum Meer?"

Am Anreisetag meldet sich eine Mutter an der Rezeption und fragt den Mitarbeiter, wo es denn zum Strand gehe. "Da muss eine Verwechslung vorliegen", antwortet der Mitarbeiter mit professioneller Höflichkeit, "wir haben hier in Oberjoch leider keinen Strand." "Doch", entgegnet die Mutter, "es muss hier einen geben, schließlich werben Sie in Ihrem Klinikprospekt dafür!" Der leicht verdutzte Mitarbeiter bittet sie daraufhin, ihm die betreffende Stelle zu zeigen. Die Mutter öffnet ihre Handtasche, nimmt den normalen Klinikprospekt heraus, schlägt die erste Seite auf und zitiert: "Klinik Santa Maria in Oberjoch, 1200 m bis zum Meer!"

 
 
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Ansprechpartner

Haben Sie weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Image Image Frau Dombrowski - Schulleiterin Frau Schleehuber - Pädagogische Leitung Diakon Herges -Klinikseelsorger

Alpenklinik Santa Maria

Riedlesweg 9
87541 Bad Hindelang-Oberjoch
Telefon: 08324 / 78-0
info@santa-maria.de